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Shotokan- Karate

Leere (Kara) Hand (Te), der Begriff erklärt bereits, dass es sich bei Karate um eine waffenlose Kampfkunst handelt, bei der die verschiedensten Körperteile so trainiert werden, dass es möglich wird, sich wirkungsvoll gegen Angreifer zur Wehr zu setzen. Beim Üben mit einem Partner wird hingegen Wert darauf gelegt, dass die Gesundheit des anderen nicht gefährdet wird. Die Angriffe sind unmittelbar vor dem Ziel zu stoppen, wozu es der absoluten Kontrolle des Übenden bedarf.

Shotokan ist einer der vier großen Karatestile und gilt als der weltweit meist verbreitete Stil überhaupt. Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten verschiedene Karate-Meister entsprechend ihren Ansichten eigene Stilrichtungen. Gichin Funakoshi war immer dagegen, weil er der Auffassung war, dass es nur ein Karate gebe. Doch seine Schüler benannten Funakoshi's Stil nach dessen Künstlernamen Shoto, Pinienrauschen.

Früher wurde Karate schwerpunktmäßig als Wettkampfsport trainiert und männliche Mitglieder waren deutlich in der Überzahl. Inzwischen hat sich viel geändert, das Interesse an dieser Kampfsportart ist breiter gefächert, und es sind im Lauf der Zeit immer mehr Mädchen und Frauen hinzugekommen.

Der menschliche Körper ist für die Bewegung gemacht. Bewegungsmangel ist in der heutigen Zeit eine der Hauptursachen für Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates sowie für Störungen des Stoffwechsels. Mit regelmäßigem Karate- Training kann man dieser Entwicklung entgegenwirken und kann außerdem die Koordinationsfähigkeit verbessern, die heute bereits bei vielen Schulkindern nur in geringem Maße vorhanden ist. 

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