TV Rheinau 1893 e.V. Mannheim

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TV Rheinau belegt den ersten und zweiten Platz beim Vorbereitungsturnier der TSG Lützelsachsen

Samstag, halb Neun in Deutschland. Noch etwas müde traf sich über ein Dutzend tapfere Spielerinnen und Spieler vom TV Rheinau, um vor dem zweiten Spieltag beim „Saison-Vorbereitungsturnier“ in Weinheim noch einmal etwas Spielpraxis zu sammeln. In der Halle angekommen erfuhren wir zunächst, dass unsere Teams in der Vorrunde in zwei unterschiedliche Gruppen gelost wurden.

Caipirinha

Durch Schwangerschaftspausen, Verletzungen und persönlichen Veränderungen gab es bei den Damenpositionen leider mehrere Wechsel, zur neuen Saison jedoch auch „Comebacks“. Für die Caipis war das Ziel an diesem Tag sich einzuspielen. Wir waren mit 4 Damen und 4 Herren angereist und entschieden uns dazu, Spielweise zu rotieren

Im ersten Gruppenspiel stand man der erfahrenen Truppe der Kerscheknewwl aus Lützelsachsen gegenüber. Mit Mühe und ohne großen Glanz konnte man sich in beiden Sätzen in den jeweils entscheidenden Phasen absetzen und beide Sätze gewinnen. In der Ansetzung des Spielplans konnten wir uns bei einem Schiedsgericht auf drei Partien in Folge vorbereiten. Im zweiten Spiel traf man auf eine Freizeitgruppe der TSG Wiesloch. Unserem eigenen Anspruch entsprechend konnten wir beide Sätze souverän gewinnen. Im dritten Vorrundenspiel konnten wir vor allem durch starke Aufschlagserien glänzen, und die Bälle die es zu verteidigen galt wurde sicher und sauber zu Ende gespielt. Auch hier konnten wir mit deutlicher Balldifferenz zwei Sätze auf der Habenseite verbuchen. Mit den Blockbusters aus Kirschhausen warteten vor der Mittagspause alte Bekannte auf uns. Mit viel Erfahrung im Stellungsspiel, großem Einsatz und einer guten Blockarbeit hatten wir nun eine knackige Aufgabe vor uns. Diese konnten wir jedoch in beiden Sätzen erfolgreich lösen und hatten uns das Mittagessen mit einer weißen Weste in der Vorrunde redlich verdient.

Tabula Rasa

Nach der doch etwas missglückten Generalprobe beim Mittwochstraining stand bei Tabula Rasa vor allem eines auf Agenda: den Spaß am gemeinsam spielen wiederzufinden. Die ziemlich minimalistisch angetretene Mannschaft von Eckart – unser letzter Mitspieler hatte noch am Abend vorher abgesagt, so dass wir genau 3 Männer und 3 Frauen plus Trainer waren – hatte dann auch gleich im ersten Spiel die Möglichkeit, dies umzusetzen, denn spielerisch wurden wir nicht wirklich gefordert. Eher hieß es, genauso wie in den folgenden beiden Spielen, sich nicht dem Niveau des Gegners anzupassen, sondern eigene Spielzüge zu probieren.

Die erste Herausforderung sollte dann der nächste Gegner, ein Team des Ausrichters „Lützelsachsen“ selber sein. Die mit Ligaspielern aufgestockte Mannschaft sorgte dafür, dass wir endlich zeigen mussten, was in uns steckt. Es entbrannte ein ausgeglichenes Spiel, das im zweiten Satz dann plötzlich ein jähes Ende zu nehmen schien. Während eines hart umkämpften Punktes lag auf einmal der gegnerische Mittelblock auf dem Boden und hielt sich schmerzverzerrt seinen Unterarm. Schnell zeigte sich, dass nicht etwa, wie zu befürchten war, der harte Angriff von Alex schuld gewesen war, sondern die eigene Blockaktion: Ursache für das schmerzende Handgelenk war ein unglücklicher Schlag gegen die Nase des eigenen Mitspielers, die nun in einem mehr als nur ein bisschen ungesund aussehenden 60-Grad-Winkel abstand. An dieser Stelle wünschen wir den Beteiligten eine rasche und vollständige Besserung.

Doch auch ohne ihre beiden Verletzten, die schnell vor Ort versorgt wurden, bevor es ins nächst gelegene Krankenhaus ging, wollten die Gastgeber das Spiel noch zu Ende spielen. So dauerte es noch fünf Minuten, bis klar war, dass Tabula Rasa ungeschlagen und ungefährdet in die Finalrunde einziehen würde.

Caipirinha

Nach dem Mittagessen durften wir gegen unsere Vereinskamaraden antreten. In einem sehr engen und umkämpften Spiel konnte sich Tabula Rasa in beiden Sätzen recht frühzeitig absetzen. Den Rückstand konnten wir zwar immer wieder verkürzen, sobald die Wurst jedoch zum Greifen war haben wir leider nicht zugeschnappt. Mit einer reiferen und abgeklärteren Leistung konnte Tabula Rasa beide Sätze für sich entscheiden. Im zweiten Spiel der Endrunde standen wir den Eiskatzen…Bären gegenüber. Im ersten Satz konnten wir uns mit guten Aufschlägen und einem konsequenten Ausnutzen der Chancen einen Vorsprung von 5 Bällen erspielen. Bis zum Satzende konnten wir diesen Abstand halten. Zu Beginn des zweiten Satzes hatten wir eine erste schwache Phase an diesem Tag. Es dauerte leider einige Bälle zu lange, bis wir uns im Spiel zurückmelden konnten. Zum Ende des Satzes konnten wir den Rückstand von zwischenzeitlich 7 Punkten noch auf 3 verkürzen. Somit hatten wir uns eine gute Ausgangslage für das letzte Spiel und Platz zwei erhalten. Unsere eigene Leistung im Rennen um Platz zwei konnten wir dann in beiden Sätzen einbringen und gingen mit zwei gewonnenen Sätzen und einem schönen Punktepolster vom Feld. Letztlich erreichten wir über das bessere Punktverhältnis Platz zwei. Neben der guten Platzierung habe sich alle über die mannschaftliche Geschlossenheit gefreut. Im Hinblick auf die anstehende Saison haben die Caipis ihr Vorhaben Spaß haben und Spielroutine zu verbessern an diesem Tag erreicht. Zufrieden fuhr man nach Rheinau zurück und feuerte Kubbsd bei deren Heimspiel noch lautstark an.

Tabula Rasa

Nach der wohl verdienten Pause sollte die Endrunde gleich mit einem Klassiker beginnen, der sich dann im Rückblick eindeutig als das vorgezogene Finalspiel herausgestellt hat: TV Rheinau gegen TV Rheinau, Caipirinha gegen Tabula Rasa. In der Neuauflage vom letzten Trainingstag schenkte man sich gegenseitig nichts und kämpfte um jeden Ball. Nach vielen schönen Aktionen auf beiden Seiten setzte sich Tabula Rasa dann im Endeffekt durch und Jens musste neidlos anerkennen, dass Kati Alex überragend in Szene gesetzt hat. Doch es war nicht diese Einzelleistung, sondern die Qualität aller Spieler (Alex, Andi, Kati, Natali, Pascal und Tom) und das geschickte Süßigkeiten-Doping, die zum Schluss dazu führten, dass am Ende des Tages Tabula Rasa den Pokal in die Höhe recken konnte. 

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Sonntag den 12.10.2014 - Tabula Rasa startet in die Landesligasaison.

Gut gelaunt ging es morgens um 09:00 Uhr los in den Odenwald. Viernheim wurde ohnehin als der stärkere Gegner eingestuft und wir waren doch erstaunt das uns nicht nur die bekannten Zwillinge sondern auch noch ein kürzlich noch Verbandsliga spielender Herr erwarteten.

Nervös wurde in den ersten Satz gestartet aber wir gingen  früh in Führung und konnten zu einem Satzergebnis von 25:14 frei aufspielen. Wir Alle kennne das ja... hoch und recht lässig gewonnen, da geht die Konzentration runter. Das ließ uns Viernheim dann auch direkt im 2.ten Satz spüren und wir liefen längere Zeit einem Rückstand hinterher bis wir dann in der Crunch Time doch das 27:25 erkämpften. Satz drei begann dann so schlecht das die erste Auszeit direkt zum 5:0 für den Gegner genommen wurde. Wir bekamen die Annahme nicht unter Kontrolle oder das Zuspiel patzte oder der/die Angreifer/in vergaben. Aber anstatt uns nur auf uns selbst zu konzentrieren trat jetzt der Diedesheimer Schiedsrichter in den Vordergrund dessen Entscheidungen zwar deutlich spielverzerrend waren aber nicht Satzentscheidend. Unruhe und Unzufriedenheit in den eigenen Reihen führten zu einem Satzverlust 20:25. Der Mannschaft gelang es im Anschluß aber direkt wieder vernünftig zu fokussieren und der 4.Satz wurde dementsprechend mit 25:14 gewonnen. Spiel abgehakt.

Über das dann von uns zu pfeifende Spiel möchte ich jetzt nicht langwierig berichten. Nur so viel: Es war ein 5 Satz Spiel mit dem besseren Ende für Viernheim.

Nachdem wir gesehen hatten das auch unser nächster Gegner nicht zu unterschätzen ist gingen wir mit großem Engagement in das darauffolgende Spiel. Dazu gibt es auch nicht viel zu sagen. Als Team waren wir klar in allen Bereichen überlegen und konnten weitere 3 Punkte (25:16, 25:15, 25:12) aus dem Odenwald mitnehmen.
Es gab einige sehenswerten Aktionen von allen Mitspielern! Kati konnte alle Angreifer gut in Szene setzen, unser Mittelblock funktionerte, auch nachdem Alex verletzt für Ralf vom Feld ging, wie eine Wand ;) Böse Zungen behaupten der Trainer hätte sowas wie "You shall not pass" nach einer Reihe sehenswerter Blocks leise in die Menge gemurmelt. Besonders hold war der Gott des Volleyballes aber Natali, der phasenweise einfach jeder Ball glückte.
Am Besten einfach mal an unserem nächsten Spieltag (08.11.2014 ab 15:00 Uhr in der KDH) vorbeischaun und selbst begutachten.
Unterstützung von Aussen ist einfach eine tolle Sache.

See you - Eckart

 

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